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Die Arbeiten am Klimaschutzkonzept sind abgeschlossen. Von der Arbeitsgemeinschaft Klimaschutz Landkreis Hildesheim aus mensch und region, GEO-NET und Siepe-Energieberatung wurde das über 100 Seiten starke Klimaschutzkonzept vorgelegt.

Am 26. November 2012 wurde das Konzept im Ausschuss für Bildung, Kreisentwicklung, Bau und Umwelt vorgestellt. Es wurde durch das Parlament einstimmig beschlossen. Die Präsentationen sind auf den entsprechenden Unterseiten zu finden.

Am 20. Dezember wurde das Konzept von Wolfgang Kleine-Limberg (mensch und region) sowie Benedikt Siepe (Siepe-Energieberatung) an Landrat Reiner Wegener, den ersten Stadtrat Dr. Kay Brummer für die Stadt Hildesheim und Bürgermeister Wolfgang Moegerle als Vertreter der Städte und Gemeinden des Landkreises Hildesheim übergeben.

Dabei wurde von allen, dass das vorliegende Klimaschutzkonzept eine gute Grundlage für die weiteren Schritte in Richtung Klimaschutz darstellt. Die 100 %ige Versorgung des Landkreises aus regenerativen Energiequellen ist bis 2050 möglich. Die dafür notwendigen großen Anstrengungen sollen gemeinsam angegangen werden.

Es beschreibt die Ist-Situation der CO2-Emissionen im Landkreis Hildesheim. Im Jahr 2010 lag der der Ausstoß pro Einwohner bei 8,6 t/ CO2 pro Jahr. Zum Vergleich: der Durchschnitt der Bundesrepublik liegt derzeit bei 9,2 t/CO2 pro Einwohner und Jahr.

Die Energiebilanz macht deutlich, dass die drei wesentlichen Sektoren: Haushalte, Gewerbe/Industrie und Verkehr im Landkreis nahezu zu jeweils einem Dritten am CO2 Ausstoß beteiligt sind. 

Die CO2 und Energiebilanz wurde auch für die Gemeinden spezifisch ermittelt. Dabei zeigt sich, die jeweiligen Strukturen sehr unterschiedlich sind.

In der Potentialanalyse und mit der Erstellung von zwei Szenarien (Klimaschutz moderat / Klimaschutz engagiert) macht die Arbeitsgemeinschaft deutlich, dass bei erhöhten Anstrengungen sich der Landkreis Hildesheim rechnerisch im Jahr 2050 nur mit regenerativen Energien versorgen kann.

Die Analyse der möglichen Wertschöpfung bis 2020 zeigt, dass durch die regenerative Energienutzug ein zusätzlicher wirtschaftlicher Impuls gesetzt werden kann.

In der Diskussion mit den Arbeitskreisen entstand ein Maßnahmenbündel von 69 Projektsteckbriefen. Für die jeweiligen Handlungsfelder: Erneuerbare Energie, Siedlung und Gebäude, Mobilität, Gewerbe/Industrie sowie Verbraucherverhalten, Kommunal wurden die Vorschläge jeweils nach Leitprojekten, Maßnahmen, und zu überprüfende Maßnahmen sortiert.

Am 15. Januar um 18:00 Uhr wurde das Klimaschutzkonzept im Großen Sitzungssaal des Kreishauses öffentlich vorgestellt.

Im Landkreis gibt es bereits zahlreiche einschlägige Projekte und Aktivitäten, die im Zuge des Programms weiterentwickelt und ergänzt wurden 69 Projektsteckbriefe erstellten die Arbeitsgruppen mit Unterstützung der Arge Klimaschutz. Eine Auswahl guter Beispiele wird auf diesen Seiten dargestellt.  Die vielfältigen Aktivitäten sollen in dem Klimaschutzkonzept aufgegriffen und strategisch weiterentwickelt werden. Dabei gilt es auch zu prüfen, welche Projektideen einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten im Stande sind.